Was passiert in der Lebensberatung?

Lebensberater Edith Krackowizer - Hände Die Ist-Situation wird besprochen, neue Möglichkeiten werden gesucht, Ängste werden angeschaut, ein (neues) Ziel wird definiert, Lösungswege werden gemeinsam erarbeitet, der erste Schritt in Richtung Ziel wird überlegt und manchmal auch gleich „zur Probe gehandelt“.

Es wird überwiegend an der Situation im „Hier und Jetzt“ gearbeitet. Wenn es für die Klärung eines aktuellen Anliegens notwendig ist die Vergangenheit mit einzubeziehen, kann auch einmal ein Blick zurück hilfreich sein.

Wer kommt zur Lebensberatung?

Frauen, Männer, junge Menschen, alte Menschen, Kinder mit ihren Eltern, Jugendliche und Paare;
Menschen in Krisen:
Sinn Suchende, Verzweifelte, Unsichere, Ängstliche, Einsame, Erschöpfte, Traurige, Unverstandene, Opfer;

Was ist Lebens- und Sozialberatung?

Seit 1990 gibt es in Österreich eine vierte Säule der Gesundheitsvorsorge.
Neben der Medizin, der Psychotherapie und der klinischen Psychologie ist seither auch die Lebensberatung gesetzlich verankert.

Die Ausbildung zur Dipl. Lebensberaterin dauert drei Jahre und umfasst die gesetzlich festgelegte theoretische Ausbildung über 560 Stunden, eine Eigentherapie/Selbsterfahrung im Umfang von mindestens 150 Stunden und fachliche Tätigkeit im Ausmaß von mindestens 750 Stunden. Außerdem noch mindestens 100 Stunden Supervision.

Ein/e Lebensberater/in beratet gesunde Menschen.
Ein/e Psychotherapeut/in behandelt kranke Menschen.

In dieser Definition liegt die klare Aufgabenverteilung zwischen Psychotherapie und Lebensberatung. Die Grenze zwischen gesunden und kranken Menschen ist jedoch unklar. Auch in Fachkreisen der unterschiedlichen Therapierichtungen gibt es verschiedene Auffassungen.

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